Initiative

Medien­bildung jetzt:
Für starke Köpfe.
Für starke Demokratie.

Worum es geht:

Soziale Medien fördern Radikalisierung, schaden der psychischen Gesundheit und setzen Demokratie sowie unabhängige Medien zunehmend unter Druck.

  • Zunehmende Radikalisierung im Netz.
  • Gesundheitliche Probleme durch –
von Depressionen bis hin zu einem gestörten Selbstbild.
  • Die „vierte Gewalt“, unabhängige Medien, gerät immer weiter unter Druck.
Fake News gefährden die Demokratie.
 

Die sogenannten sozialen Medien beherrschen unser Leben, kaum jemanden, der nicht täglich endlos durch Feeds scrollt. Gesund ist das nicht – für unsere Kinder und Jugendlichen ist es aber sogar gefährlich. Wenn sie nicht sehen, dass sie in sich zunehmend radikalisierende Kreise hineinkommen, wenn ihnen Schönheitsideale vorgespielt werden, die nicht zu erreichen sind und sie unter Angststörungen und Depressionen leiden und wenn sie durch Cyber-Mobbing belästigt, verleumdet oder verfolgt werden.

Ein Social Media Verbot bis 14 Jahre ist ein Schritt – aber es ist auch Aufgabe des Staates, aktiv die Jugendlichen auf das Leben vorzubereiten. Die Gesellschaft ändert sich – die Schule muss es auch. Niemand darf sich unvorbereitet auf das Abenteuer Soziale Medien einlassen. Und es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, unserer Jugend den Rücken zu stärken, sie nicht allein zu lassen und die Demokratie dadurch zu stärken.

  • Was können soziale Medien leisten – und was nicht?
  • Was sind die Gefahren?
  • Wie unterscheide ich Fakten von Fake News?
  • Wer hat ein Interesse daran, die Gesellschaft immer weiter zu spalten und unsere Demokratie zunehmend auszuhöhlen?
  • Wo finde ich unabhängige Medien?
 

Auf diese Fragen müssen wir unsere Jugendlichen vorbereiten.

 

Das Vorhaben des Bildungsministers, ein eigenes Schulfach „Medienbildung & Demokratie“ zu schaffen, ist daher jedenfalls zu unterstützen. Die Initiative „Medienbildung jetzt“ begrüßt auch, dass der Bildungsminister an seinen Plänen trotz starken Gegenwindes festhält. Und warnt davor, dass diese notwendigen 2 Unterrichtsstunden durch Reformverweigerer wegverhandelt werden.

Ihre Unterschrift für die Bildung

Die Initiatoren

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Kenan Doğan Güngör

 

Kenan Doğan Güngör ist Soziologe, Autor und Berater für migrationsgeprägten gesellschaftlichen Wandel und Gründer des Beratungsunternehmens [think.difference]. Er unterstützt Städte, öffentliche Institutionen, Bildungseinrichtungen und Organisationen bei Integrations-, Diversitäts- und Teilhabeprozessen und berät zu Fragen des Zusammenlebens in einer pluralen Gesellschaft.

Béa Pall

 

Béa Pall ist Psychotherapeutin und Präsidiumsmitglied des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), der als gesetzlich anerkannte Berufsvertretung die Interessen der Psychotherapeut:innen in Österreich vertritt. Im Präsidium arbeitet sie an berufspolitischen Themen, Qualitätssicherung, Ausbildung sowie an der Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung und ihrer gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Christian Swertz

 

Christian Swertz ist Universitätsprofessor für Medienpädagogik an der Universität Wien und Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB). Seine Arbeit umfasst Forschung, Lehre und bildungspolitische Expertise zu digitalem Lernen, Medienkompetenz, E-Learning sowie zur Gestaltung von Bildung im Kontext der Digitalisierung.

Portrait von Alexander Zach

Alexander Zach

 

Alexander Zach ist seit rund 25 Jahren als Unternehmer tätig; unter anderem war er Mitinhaber eines Monatsmagazins und verfügt über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Politik, Medien und Wirtschaft. Ehrenamtlich engagiert er sich im ORF als Mitglied von Publikumsrat und Stiftungsrat und befasst sich insbesondere mit der Transformation der Mediennutzung sowie den daraus entstehenden Herausforderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als zentrale demokratiepolitische Institution einer offenen Gesellschaft und fungiert nun als Organisator der Initiative „Medienbildung jetzt!“.

Hannah Scheidl

 

Hannah Scheidl ist Bundesschulsprecherin Österreichs und steht der Bundesschülervertretung (BSV) vor, der gesetzlich verankerten Interessenvertretung aller Schülerinnen und Schüler im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulwesen. In dieser Funktion vertritt sie die Anliegen der Schüler:innen gegenüber dem Bildungsministerium, nimmt an bildungspolitischen Verhandlungen teil und wirkt an Reformprozessen sowie öffentlichen Debatten zur Schulpolitik mit.

Ingrid Brodnig

 

Ingrid Brodnig ist österreichische Journalistin, Autorin und Expertin für digitale Kommunikation mit Schwerpunkt auf Desinformation, Hass im Netz und den Einfluss sozialer Medien auf die Demokratie. Sie hält Vorträge, berät Institutionen und veröffentlicht Bücher zu Medienkompetenz und Informationsqualität, um einen reflektierten Umgang mit Online-Informationen zu fördern.